Dort wird doch schon zur Sicherheit nochmal Name, Kontonummer, Bankleitzahl (oder Filialnummer) und PIN abgefragt, und das eben von so einem netten automatischen System. Ich habe bei der Übergabe meiner EC Karte vor ein paar Jahren gelernt, daß ich NIEMANDEN meine PIN sagen darf. Wenn ich meine Karte verliere, weiß eben KEINER die Nummer, und ich bekomme eine Neue. Hat sich das heute so geändert? Es geht nicht um die PIN Deiner ec-Karte (heute Maestro-Karte). Es
geht um Deine PIN fuers Telephonbanking. Muß/darf/soll ich jedem möglichen Mitarbeiter bei Phonebanking meine PIN verraten? Mal ehrlich – nix gegen Fortschritt – aber wer bitteschön unterschreibt denn sowas? Fuers Telephonbanking erhaeltst Du eine Extra-PIN. Die gibst Du gewoehnlich in so einem netten Spracherkennungs-System ueber die Tastatur Deines Handy mit vertrag ein. Bei anderen Instituten hast Du allerdings ein “Kennwort”. Das kann dann auch ein ganz normales Wort
sein, das auch im Lexikon steht. Manche Institute experimentieren inzwischen mit echter Stimmerkennung, haben aber noch erhebliche Probleme durch die teilweise sehr unterschiedlichen Verzerrungen und Vorkomprimierungen bei Festnetz, Handy, VoIP etc. Und genau mit diesen Daten koennen dann die Phisher das echte Telephonbanking der hereingelegten armen Schweine anrufen und dort Ueberweisungen taetigen. Prima, da muss man nicht besonders dumm sein, um darauf
hereinzufallen. Ich habe wohl den Zug “Phonebanking” an mir vorbeirauschen lassen. Ich werde alt …..Und bei solchen Horrorszenarien wie diese Telefonanrufe bin ich nichtmal böse drum. Ja, ich versuchte es auch zu vermeiden. Da meine tolle Bank jedoch dies als einzige Moeglichkeit des Echtzeit-Bankings anbietet (neben dem direkten Filialbesuch), blieb mir leider nichts anderes uebrig…
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